Die Kehdinger Nr. 125 Ausgabe März - Juni 2017

Das Café Gut Hörne startet am Samstag den 1. April 2017 in seine zweite Saison. Die Betreiberinnen Maike von Zedlitz und Marlies Oschmann blicken auf das erste erfolgreiche Jahr nach der Eröffnung im letzten Mai zurück und freuen sich auf ihre bekannten und neuen Gäste in diesem Frühjahr. „Wir sind sehr zufrieden mit dem bisherigen guten Geschäftsverlauf und fühlen uns in der Umsetzung unserer Idee bestätigt, hier auf Gut Hörne ein sowohl stilvolles als auch modernes Café anzubieten“.

Tatsächlich haben die beiden wohl alles richtig gemacht, denn das Café trifft  den Geschmack der Einheimischen und wird auch von fremden Gästen sehr gut  angenommen. „Ein solches Café hat hier in Hörne richtig gefehlt!“ ist eine häufige Aussage der Dorfbewohner aus der Nachbarschaft, die nun gerne am Sonntagnachmittag hereinschauen und sich durch Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen. Aber auch Auswärtige entdecken das Café, ob sie mit dem Auto einen Ausflug durch Nordkehdingen machen oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. Dabei ist die Lage des Cafés direkt am Elbe-Radweg von besonderem Vorteil für die Fahrradgäste, die im Außendeich entlang der Elbe radeln.

Bei ihrem Angebot setzen die Betreiberinnen überwiegend auf Bio-Zutaten und hochwertige Qualität ihrer Produkte. Sie berücksichtigen bei der Zubereitung regionale und saisonale Aspekte. So wird das Mehl vom hofeigenen Biogetreide vor dem Backen der Torten und Blechkuchen frisch gemahlen und je nach Saison mit Früchten möglichst aus der Region verarbeitet. In der Mittagszeit hält das Café für alle, die es herzhaft mögen, unter anderem Gulasch vom Biorind, Bio-Nudeltaschen oder Gemüsequiche vor.

Mit dem Café auf Gut Hörne ist ein kleines Refugium zur Entspannung und zum Genießen entstanden, betonen die Gäste mit Blick auf das ausgefallene Ambiente:  „Die Mischung aus Alt und Neu ist sehr gelungen. Hier kann man die Seele baumeln lassen, alles ist so schön und geschmackvoll aufeinander abgestimmt. Passend dazu genießt man die herrlichen Torten, Kuchen oder leckeren Gerichte“. Auf das besondere Café wurde die Sendung „Mein Nachmittag“ vom NDR bereits wenige Monate nach der Eröffnung aufmerksam und brachte seinen „Backtag“ im September 2016 aus dem Café Gut Hörne.

In der neuen Saison kommt im Mai 2017 ein Falkner mit seinen Vögeln zu einer Flugschau auf das Gut und lädt seine Gäste zu einer Vorführung am Mittag und einer am Nachmittag ein. Karten sind im Vorverkauf im Café und an der Tageskasse zu haben.

 

29.04.2016 Stader Tageblatt
Neues Café in Balje: Hier können jetzt Radler rasten
Von Susanne Helfferich

BALJE. Rechtzeitig zu den Mai-Feiertagen ist Nordkehdingen um eine Attraktion reicher. Auf Gut Hörne in Balje lädt ein neues Café Ausflügler und Radfahrer zur Rast ein. Und auch für das brachliegende Mittelalterdorf ergibt sich eine Perspektive. Seit Jahren bietet Maike von Zedlitz „Bed & Breakfast“ auf dem Familiengut ihres Mannes an. Jetzt ergänzt sie das Angebot durch ein kleines Café mit Shop im Gutspark. Damit will sie gezielt die Radtouristen ansprechen, die auf dem Elberadwanderweg bisher am Gut vorbeigeradelt sind. An ihrer Seite ist Marlies Oschmann. Die beiden sind ein bewährtes Team. 16 Jahre haben sie gemeinsam im Natureum gearbeitet, acht Jahre davon das Café dort geführt. Im vergangenen Jahr trennten sie sich vom Naturkundemuseum. Die alte Remise auf dem Gutsgelände bot sich für ein neues Projekt an. Ab Sonnabend, 30. April, ist es an den Wochenenden und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Die Remise diente schon eine Weile als Seminarraum. „Aber mit unseren acht Betten und Ferienwohnung eignen wir uns nicht als Tagungsort“, hat Maike von Zedlitz erkannt. Nun wurde der Seminarraum zum Café umgestaltet. Der helle Raum bietet Platz für 36 Gäste, im Außenbereich kommen 20 hinzu. Zum alten Gebäude setzt die moderne, funktionale Einrichtung einen farbenfrohen Kontrapunkt. Im Nebenraum ist ein kleiner Shop eingerichtet, mit Accessoires, Schmuck und regionaler Literatur. Angeboten werden Kaffeespezialitäten sowie selbst gefertigte Torten und Kuchen, gebacken aus frisch gemahlenem Mehl vom eigenen Hof. Bei der kleinen Speisenkarte setzt das Team auf Regionalität: „Durchweg Bio schaffen wir nicht“, sagt von Zedlitz, aber das Fleisch für Gulasch holen sie von einem kleinen Bio-Schlachter und auch die anderen Zutaten seien aus der Region. Mit dem Café soll auch das Mittelalterdorf „Op de Hörn“ wiederbelebt werden. „Wir wollen dort übers Jahr verteilt verschiedenen Veranstaltungen anbieten“, so Maike von Zedlitz. Sonntags mal Bogenschießen oder eine Vorführung von einem Falkner, das kann sich Maike von Zedlitz gut vorstellen. An Pfingsten kommen an die 100 Pfadfinder aus dem Landkreis Stade nach Hörne. Sie hofft auf eine langfristige Kooperation. Das Mittelalterdorf „Op de Hörn“ liegt im Baljer Ortsteil Hörne auf dem Hofgelände der Familie von Zedlitz. Es wurde vor fast 19 Jahren von Schulkindern der damaligen Orientierungsstufe Nordkehdingen, deren Lehrern und engagierten Nordkehdingern gemeinsam aufgebaut. Die Finanzierung lief ausschließlich über Spenden und Eigenleistung. Doch 2014 zog sich die Schule aus dem Projekt zurück. Gespräche mit einem Förderverein scheiterten im vergangenen Jahr.

Fotos: Susanne Helfferich

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